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MiteinanderFüreinander

Aus dem Arbeitsalltag der Caritas - "Wenn zu wenig zum Leben bleibt"

Eine Frau steht vor einem Tisch auf dem Lebensmittel stehen für die Ausgabe in einer TafelSimone Prommer ist für Menschen in Not da. Ihrem Caritas-Tafelladen CariSina in Weingarten hat sie wegen der Corona-Epidemie in einen Tafelkiosk umgewandelt. Jetzt kann sie Bedürftigen wieder helfen. Mit Lebensmitteln macht sie ihnen Lebensmut.

Im Begegnungscafé CariSINA der Caritas in Weingarten erhielten Bedürftige das, was sie am dringendsten brauchten: Ein warmes Mittagessen für zwei Euro und ein offenes Ohr.

Mit der Corona-Krise wurde alles anders

Das CariSINA musste schließen. Mit dem warmen Essen und dem Miteinander war es abrupt vorbei.

Doch Simone Prommer vom Begegnungscafé wollte weiter für die Menschen da sein, die unsere Hilfe brauchen. Sie funktionierte das CariSINA kurzerhand in einen Tafelkiosk um. Jetzt erhalten Bedürftige wieder Lebensmittel - Tafel to go quasi.

Und trotz der guten Idee: Mit jedem Tag der Corona-Krise kommen immer mehr Menschen: Senioren mit einer kargen Rente, Alleinerziehende, Familien und Väter, die arbeitslos wurden. "Nun kommen viele Personen, die vor der Krise eigentlich recht gut zurecht gekommen sind, und nicht auf diese Angebote angewiesen waren. Was sie jetzt auf Grund der Krise an Einkommen haben, ist einfach zu wenig zum leben." beobachtet Simone Prommer

Die Lebensmittelspenden der Supermärkte reichen schon lange nicht mehr. Die Tafelläden müssen vieles dazukaufen, um allen das Notwendigste geben zu können.

Deshalb bitten wir Sie von Herzen:

Spenden Sie noch heute, damit wir unsere Angebote wie den Tafelkiosk in Weingarten am Leben halten können. Im Namen der Menschen, die solche Angebote am dringendsten brauchen!

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