Folgen der Pandemie

MiteinanderFüreinander

Niemanden aus dem Blick verlieren

Wie uns die Krise trifft

Was wir derzeit erleben, ist viel schlimmer als alle bisher bekannten Krisen. Erstmals betrifft eine Epidemie alle Lebensbereiche und alle Menschen. Das Virus zwingt mehr Menschen in die Kurzarbeit als die Finanzkrise, verursacht mehr Insolvenzen. Und das Virus zerstört mehr Jobs. Experten nennen - allein für Deutschland - die Zahl von 400.000. Jeder vierte Arbeitsplatz sei in Gefahr. Jeder fünfte Betrieb will Personal abbauen.

Wie es weitergeht? Niemand weiß, wie lange die Krise anhält. Schon jetzt hat sie Not und Elend gebracht - für die Wirtschaft, vor allem aber für die Menschen. Die existenziellen Sorgen werden mit jedem Tag größer, die Last für jeden einzelnen unerträglicher. Gerade die Frauen und Männer im Niedriglohnsektor - Leiharbeiter, Geringqualifizierte und prekär Beschäftigte - sind die ersten, die ihren Job verlieren.

Niemanden aus dem Blick verlieren

viele Menschen in der Fußgängerzone einer StadtDeutscher Caritasverband / Harald Oppitz, KNA

Immer mehr Frauen und Männer in Not kommen in die Beratungsstellen der Caritas. Und längst sind es nicht mehr nur die armen und bedürftigen Menschen, sondern auch viele, die bislang ein Leben ohne Einschränkungen führen konnten. In der Allgemeinen Sozialberatung (ASB) finden sie kompetente Hilfe. Die Mitarbeiter*innen der Caritas unterstützen sie dabei, die größte Not zu überbrücken. In der Beratung erarbeiten sie auch Schritte für eine Perspektive, die den Menschen Mut macht.

Unser größter Schatz - Unsere Mitarbeitenden

Die Mitarbeitenden der Caritas hören geduldig zu, nehmen die Probleme der Menschen ernst, geben Rat und Hilfe, wo sie können. Sie tun alles, damit die Not der Menschen nicht noch größer wird. Damit Ratsuchende die Hilfe erhalten, die sie brauchen. Damit Menschen in Not wieder Hoffnung schöpfen.

Regenbogen - MiteinanderFüreinanderalinabuphoto/Shutterstock.com

Menschen in der Krise Hoffnung geben

Viele Menschen fassen wieder Mut. Dank der Unterstützung der Caritas sehen sie einen Hoffnungsschimmer.

  • Sozialhilfebezieher bekommen Gutscheine per Post. Jetzt können sie im Supermarkt Waren einkaufen, die es im Tafelladen wegen der Corona-Krise nicht mehr gibt.
  • Alleinerziehende helfen sich gegenseitig: Über ein Patenprojekt kommen sie in Kontakt zu anderen, erhalten Hilfe und unterstützen sich gegenseitig bei der Jobsuche.
  • Kinder, die bisher unter dem Homeschooling litten, erhalten endlich die Geräte, die sie dringend brauchen: einen Laptop, für 200 Euro aufbereitet, und einen Drucker. Jetzt können sie die Unterrichtsunterlagen ausdrucken und richtig bearbeiten.
  • Kleine Kinder können wieder spielen. Mit kleinen Überraschungen, Spielen und Geschenken, die sie von der Caritas erhalten.

Links

Unterstützung und Beratung

ASB

Allgemeine Sozialberatung - Hilfe in Notsituationen

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