Leser der Schwäbischen Zeitung spenden 778.000 Euro – 21 Caritas-Projekte unterstützt
Freuen sich gemeinsam über die große Solidarität mit Geflüchteten in Oberschwaben und weltweit: Projektleiter Ludger Möllers (Schwäbischen Zeitung), Philipp Keil (Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg), Simon Fehr (Chefredaktion Schwäbische Zeitung), Christa Gebhard (Staatsministerium Baden-Württemberg), Christine Krug (Caritas), Christoph Grammer (Staatsministerium Baden-Württemberg), Kathrin Herzog (Caritas), Christoph Reisinger (Chefredakteur Schwäbische Zeitung), Bischof Klaus Krämer, Markus Kampling (Caritas Essen), Katrin Öhler und Barbara Walter (beide Caritas).Gregor Moser/Diözese Rottenburg-Stuttgart
Gemeinsam mit dem Caritasverband Rottenburg-Stuttgart hatte die Schwäbische Zeitung in der Advents- und Weihnachtszeit unter dem Motto "Verwandeln Sie Hunger in Hoffnung!" zu Spenden aufgerufen. In den Flüchtlingscamps im Nordirak werden nun Schulbusse angeschafft, um Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Mädchen und Jungen erhalten Winterjacken und Lernmaterialien. Kinder mit einer Behinderung werden unterstützt, damit sie am Unterricht teilnehmen können. Im Verbreitungsgebiet der Schwäbischen Zeitung erhalten 106 Projekte - darunter 21 Projekte des DiCV - jeweils 2.900 Euro. Diese fördern Geflüchtete in Oberschwaben oder Kooperationsprojekte weltweit.
Bischof Krämer: "Aktion zeigt große Solidarität der Leser"
Bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks durch Christoph Reisinger, Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, sagte Bischof Klaus Krämer: "Die Spendenaktion ‚Helfen bringt Freude‘ zeigt die große Solidarität der Leserinnen und Leser der Zeitung, die die Not von Menschen aus anderen Regionen dieser Welt wahrnehmen." Oliver Merkelbach, Caritasdirektor der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ergänzte: "Die Spenden helfen geflüchteten Menschen, Vergangenes zu bewältigen und ihre Zukunft eigenständig zu gestalten. Dafür sage ich von Herzen Dank."
Zu den unterstützten Caritas-Initiativen gehören die Projekte "Psychotherapie für traumatisierte Flüchtlingskinder" in Ulm und Ehingen und "Café International" in Weingarten. Ersteres unterstützt Kinder und Jugendliche, die in ihren Heimatländern oder auf der Flucht furchtbarstes Leid erfahren mussten. Im "Café international" begegnen sich Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte und Einheimische. Sprachförderung, Beratung und Gemeinschaft schenken Mut zum Neuanfang.
Hintergrund: Die Aktion "Helfen bringt Freude" von Diözesancaritasverband und Medienhaus besteht seit 2013 und hat inzwischen 7,8 Millionen Euro erbracht. 2025 wurde das viertbeste Ergebnis in der Geschichte der Aktion erzielt.


