Transparenz

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.
Strombergstraße 11
70188 Stuttgart

Gründungsjahr: 1918 (als Caritasverband für Württemberg)

Verbandsgliederung:

  • Geschäftsstelle des Diözesancaritasverbandes, Stuttgart
  • Caritas Biberach-Saulgau, Biberach
  • Caritas Heilbronn-Hohenlohe, Heilbronn
  • Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz, Ludwigsburg
  • Caritas Fils-Neckar-Alb, Esslingen
  • Caritas Bodensee-Oberschwaben, Ravensburg
  • Caritas Ost-Württemberg, Aalen
  • Caritas Schwarzwald-Alb-Donau, Rottweil
  • Caritas Schwarzwald-Gäu, Böblingen
  • Caritas Ulm-Alb-Donau, Ulm

2. Satzung

Der Caritasverband ist laut § 1 Abs. 1 der Satzung die vom Bischof von Rottenburg-Stuttgart anerkannte institutionelle Zusammenfassung und Vertretung der katholischen Caritas in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Gemäß § 1 Abs. 2 der Satzung ist der Diözesancaritasverband eine Gliederung des Deutschen Caritasverbandes und ein Verband der freien Wohlfahrtspflege.

Der Diözesancaritasverband dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Der Verband ist unter der Nummer VR 2342 im Vereinsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen.

3. Freistellungsbescheid und steuerliche Verhältnisse

Finanzamt Stuttgart Körperschaften Steuer-Nummer: 99015/01121 Bescheid vom 26.10.2017. Die Befreiung von der Körperschaft- und der Gewerbesteuer wurde durch das Finanzamt Stuttgart bestätigt.

Die letzte steuerliche Außenprüfung erfolgte für die Körperschafts- und Gewerbesteuer sowie für die Umsatzsteuer und umfasste den Zeitraum 2007 bis 2011.

4. Name und Funktion von Entscheidungsträgern

Vorstand:

  • Pfarrer Oliver Merkelbach, Vorstandsvorsitzender
  • Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Vorstand
  • Dr. Rainer Brockhoff, Vorstand

Diözesancaritasrat:

Vorsitz:

  • Ordinariatsrätin Dr. Irme Stetter-Karp, Vorsitzende
  • Domkapitular Matthäus Karrer, stellvertretender Vorsitzender

Von der Vertreterversammlung gewählte Mitglieder:

  • Dompfarrer Msgr. Dr. Christian Hermes, Stadtdekan von Stuttgart
  • Dr. Markus Nachbaur, Vorstand der Stiftung Liebenau Holding
  • Schwester Maria Hanna Löhlein, Mitglied der Generalleitung der Franziskanerinnen von Reute
  • Dr. Ursula Wollasch, Geschäftsführerin des Landesverbandes katholischer Kindertagesstätten

Vom Bischof berufene Mitglieder:

  • Prof. Dr. jur. Felix Hammer, Ltd. Direktor i.K.
  • Robert Kramer, Filialdirektor der LIGA-Bank Stuttgart
  • Dr. Monika Stolz, MdL, Baden-Württemberg

Aufgabe des Diözesancaritasrates ist die Beratung und Entscheidung über Fragen von grundsätzlicher Bedeutung, über neue Aufgaben und über die Bildung von Schwerpunkten der Caritas in der Diözese unter Beachtung der Empfehlung der Vertreterversammlung.

5. Tätigkeitsbericht

Einblicke in die Arbeit des Caritasverbandes Rottenburg-Stuttgart erhalten Sie in unseren Jahresberichten:

 Jahresbericht 2015/2014   Jahresbericht 2013     Jahresbericht 2012      Jahresbericht 2011

Titelbild Jahresbericht 2014/2015          Jahresbericht 2013   Titelbild Jahresbericht 2012    Titelbild Jahresbericht 2011

6. Personalstruktur

Die Zahl der beschäftigen Vollzeitkräfte betrug im Jahr 2016: 435. Die Zahl der beschäftigen Teilzeitkräfte betrug im Jahr 2016: 1.004. Insgesamt betrug die Mitarbeiterzahl 1.439. Der Anteil der weiblichen Mitarbeiter betrug 79,01 %.

7. Angaben zur Mittelherkunft

a) Bilanz zum 31.12.2016

Festzustellen ist, dass in der Bilanz des DiCV alle einschlägigen Bilanzkennzahlen eingehalten werden. Die einschlägigen Bilanzkennzahlen sind standardisierte Größen, die Auskunft über das Verhältnis einzelner Zahlen liefern und somit eine Beurteilung der Zahlen ermöglichen.

Die Liquidität (Zahlungsfähigkeit) kann unter den nachfolgenden Prämissen als angemessen bezeichnet werden:

  • Sicherung einer Grundliquidität in Höhe von 3 Monatsgehältern des Verbandes.
  • Absicherung des Betriebsrentenrisikos
  • Vorhaltung eines angemessenen Risikokapitals zur Absicherung gegen Refinanzierungsausfälle 
  • Abschließend bedarf es der finanziellen Absicherung des erforderlichen Qualitätsmanagements, der erforderlichen Innovationen sowie der Umsetzung der Nachhaltigkeitshypothese bei Projektrisiken des DiCV. Ein Beispiel hierfür ist die Überführung von Projekten in den Regelbetrieb oder qualitätssichernde Prozesse, die nicht durch öffentliche Gelder finanziert werden o.ä.

b) Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2016
Das negative Jahresergebnis des DiCV ist auf folgende Hintergründe zurückzuführen: 

  • Das Jahresergebnis entspricht im Kern dem beabsichtigten Ergebnis für das Wirtschaftsjahr 2016. Dieses wurde in der vorausgegangenen Wirtschaftsplanung bewusst eingeplant. Angesichts der Finanzausstattung des Verbandes wurde das bisherige verbandliche Aufgabenprogramm nicht eingeschränkt, sondern insbesondere über den Projektwirtschaftsplan fortgeführt.
  • Die im Wirtschaftsplan einkalkulierten Zinsen wurden aufgrund des aktuell abgesenkten Zinsniveaus nicht erzielt. Es wird davon ausgegangen, dass sich dieses mittelfristig wieder erholt und sich in der Folge positiv auf das Jahresergebnis auswirkt bzw. alternative Maßnahmen zum Ausgleich des Defizites greifen.
  • Im Geschäftsjahr sind erhebliche außergewöhnliche Aufwendungen entstanden, die insbesondere auf einen Teil-Darlehensverzicht im Rahmen einer gesellschaftsrechtlichen Beteiligung zurückzuführen waren. Der Teil-Darlehensverzicht erfolgte unter der Auflage, dass die Mittel ausschließlich für Investitionen oder Instandhaltungsaufwendungen im steuerbegünstigten Bereich der dortigen Geschäftstätigkeit eingesetzt werden.

Im übrigen betreffen die außergewöhnlichen Aufwendungen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert einer Liegenschaft in Bad Wildbad, die der Caritasverband im laufenden Geschäftsjahr 2017 an den aktuellen Mieter der Immobilie veräußern wird.

Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat in 2016 Erträge in Höhe von 75.673.469,-- € vereinnahmt.

Hauptertragspositionen waren kirchliche Mittel in Höhe von 21.179.354,-- € sowie öffentliche Mittel in Höhe von 32.076.850,-- €, Mittel von Sozialversicherungsträgern und Verbänden in Höhe von 7.997.274,-- € sowie Fondsmittel für Einzelfallbeihilfen in Höhe von 1.792.390,-- €.

Daneben ergaben sich Erträge aus Hilfe- und Nebenbetrieben in Höhe von 4.696.484,-- €, Umsatzerlöse in Höhe von 710.121,-- €, Erträge aus Spenden, Bußgeldern, Erbschaften, Vermächtnissen und Mitgliedsbeiträgen in Höhe von 4.948.803,-- €, Mieterträge in Höhe von 1.143.183,--€ und sonstige Erträge in Höhe von 1.129.010,-- €.

8. Angaben zur Mittelverwendung

Die Mittel werden überwiegend zur Bestreitung des Personal- (51.392.729,-- €) und Sachaufwands (17.320.980,-- €) in folgenden Aufgabenfeldern verwendet:

    1. Sozial- und Lebensberatung
    2. Frauenschutzhaus
    3. Kuren/Erholung/Freizeiten, Vermittlung und Nachbereitung
    4. Nachbarschaftshilfe und Gesprächskreise
    5. Hausaufgabenhilfe
    6. Katholische Schwangerschaftsberatungsstellen
    7. Sozialdienst für ausländische Mitbürger/Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer
    8. Sozialdienst für ausländische Flüchtlinge mit Projektarbeit und Sprachhilfen
    9. Beratungsstelle für Spät-Aussiedler
    10. Sozialdienst Hilfen im Alter/Altenwerk
    11. Sozialläden
    12. Caritas im Lebensraum / Gemeindecaritas
    13. Psychologische Familien- und Lebensberatung
    14. Psychosoziale Beratungs- und ambulante Behandlungsstellen für Suchtkranke und Angehörige
    15. Individuelle Schwerbehindertenbetreuung
    16. Behindertenhilfe mit verschiedenen Einzelprojekten
    17. Fachberatungsstelle für Wohnsitzlose
    18. Aufnahmeheime für Wohnsitzlose
    19. Betreutes Wohnen und Wohngruppen
    20. Arbeitshilfen und Beschäftigungsprojekte
    21. Sozialpsychiatrie
    22. Sozialpädagogische Familienhilfe
    23. Familienpflege

Die Mittelverwendung von Spenden, Erbschaften und Bußgeldern wird jährlich in einer Spendenbilanz dargestellt, die Bestandteil des Jahresabschlusses ist.

Die Spendenbilanz finden Sie hier

Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist auf freiwilliger Grundlage in folgende Prüfverfahren eingebunden: jährliche Prüfung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die letzte Prüfung für das Geschäftsjahr 01.01 - 31.12. 2016 erfolgte durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  "Ebner Stolz" im April und Mai 2017. Die Prüfung führte zu keinen Einwendungen. 

Daneben finden regelmäßige Prüfungen von zufällig ausgewählten Einzelbereichen durch die Interne Revision des Diözesancaritasverbandes statt. Hier kann auf die beigefügte Darstellung "Aufsicht und Kontrolle" verwiesen werden. Darüber hinaus gelten innerhalb des DiCV für die Anlage von Finanzmitteln die Anlagerichtlinien, die sich an den Richtlinien des Deutschen Caritasverbandes in der jeweils geltenden Fassung ausrichten.

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

Eine Übersicht der Gesellschaften, an denen der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart beteiligt ist, erhalten Sie hier

10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10% des Gesamtjahresbudgets ausmachen:

Bischöfliches Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart.